Dell Latitude Z600Nachdem schon seit einigen Wochen Gerüchte über eine neue, ultraflache Serie an Dell Latitude-Notebooks durch das Internet geistern, hat der PC-Hersteller nun Nägel mit Köpfen gemacht und das Latitude Z offiziell vorgestellt. Neben der kompakten Bauform sticht insbesondere die kabellose Ladefunktion des 16 Zoll Business-Geräts ins Auge.

Mit dem Latitude Z 600 will Dell den Spagat zwischen großem Display und Mobilität schaffen und verspricht vollmundig das dünnste und leichteste 16-Zoll-Notebook der Welt. Optisch erinnert das schicke Latitude Z an die Adamo-Serie und dürfte mit dem abgesetzten Deckel-Scharnier am Konferenztisch die Blicke auf sich ziehen. An der dünnsten Stelle ist das Z 600 14,5 Millimeter, an der dicksten 20,1 Millimeter hoch. Inklusive dem Standard-Akku mit vier Zellen wiegt es verhältnismäßig leichte zwei Kilogramm. Um wie viel sich das Gewicht bei Verwendung des größeren 8-Zellen-Akkus erhöht, hat Dell noch nicht bekannt gegeben. Mit dem kleinen Akku sollen rund vier Stunden, mit dem großen bis zu neun Stunden Dauerbetrieb möglich sein.

Um das Gerät zusätzlich für den mobilen Einsatz zu rüsten, kommt außerdem die Neuentwicklung “Dell Latitude ON” zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Mini-Betriebssystem, das innerhalb weniger Sekunden bootet und anschließend Zugriff auf Internet, Mails, Kalender und Kontakte bietet. Zusätzlich ist es möglich, Dokumente in den Formaten .doc, .xls, .ppt und .pdf zu öffnen. Im reinen “Dell Latitude ON”-Betrieb soll die Akkulaufzeit mehrere Tage betragen und somit mit der von Smartphones vergleichbar sein.

Stromsparender Prozessor und verschlüsselte SSD
Im Inneren des neuen Latitude werkeln wahlweise ein stromsparender Intel Core 2 Duo SU9600 (1,6 GHz) mit 4 GByte integriertem DDR3-Arbeitsspeicher oder ein Intel Core 2 Duo SU9400 (1,4 GHz) mit 2 GByte integriertem DDR3-Arbeitsspeicher. Die Grafik für das 16-Zoll-LED-Display mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln liefert Intels OnBoard-Lösung 4500MHD, die zur Wiedergabe von HD-Inhalten geeignet ist. In Sachen Datenspeicher setzt Dell beim Latitude Z konsequent auf Solid State Disks: In der Grundausstattung gibt es eine SSD mit 64 GByte Kapazität, die wahlweise auf 128 oder 256 GByte aufgebohrt werden kann. Die beiden größeren Varianten bieten neben dem erhöhten Speicher zusätzlich noch eine Daten-Verschlüsselung. Wer unterwegs noch mehr Speicher braucht, kann optional eine zweite SSD mit 256 GByte Speicher einbauen lassen.

Zu den weiteren Ausstattungs-Merkmalen gehören WLAN 802.11a/g/n, Bluetooth, zwei USB-Anschlüsse (einer kombiniert mit eSATA), DisplayPort, Ethernet/LAN, eine 2-Megapixel-Webcam , ein Fingerabdruck-Lesegerät, ein Multitouch-Trackpad sowie ein externer DVD-Brenner. Optional sind ein externes Blu-ray-Laufwerk und ein integriertes HSUPA/HSDPA-Modem für mobilen Breitband-Zugang erhältlich. Als Betriebssystem kommt wahlweise Windows Vista Business/Ultimate mit Upgrade-Option auf Windows 7 oder Windows XP Professional zum Einsatz.

Das Dell Latitude Z 600 ist ab sofort für rund 1.500 bis 3.500 Euro exklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Im November soll zusätzlich ein “Wireless Dock” erscheinen, eine Docking Station, auf der das Z 600 einfach abgestellt und fortan nicht nur drahtlos geladen wird, sondern auch drahtlos mit den an der Docking Station angeschlossenen DVI- und USB-Geräten verbunden werden kann. Der Preis für die Docking Station ist noch nicht bekannt.



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